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Eine Übersetzung in memoQ durchführen

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Bei Übersetzungs-Jobs gilt grundsätzlich folgende Vorgehensweise:

Generelle Anforderungen an die Übersetzung sind nach DIN EN ISO 17100:2015 (5.3) bzw. DIN EN 15038 (5.4) geregelt und verbindlich einzuhalten.

Ihr importiert zuerst das memoQ-Paket (mqout-Datei) – entweder mit Doppelklick auf die Datei oder ihr klickt in memoQ auf die Schaltfläche Paket importieren und wählt dann die memoQ-Datei aus.

Das Paket ist nun importiert und ihr befindet euch in der Dateiübersicht. Je nach Anzahl der Dateien kann es hilfreich sein, in einer Gesamtansicht zu arbeiten.
Hierzu alle Dateien markieren (STRG+A) > rechte Maustaste > Ansicht erstellen > OK.
Innerhalb dieser Gesamtansicht könnt ihr nun mit dateiübergreifenden Wiederholungen und Suchtreffern arbeiten.

Bevor ihr zu übersetzen beginnt, prüft bitte zuerst sämtliche Jobanforderungen, Jobanweisungen/Kommentare und insbesondere das Referenzmaterial. Dieses findet ihr immer im ref-Ordner. Referenzmaterial können Ref-PDFs, HTML-Ansichten, Glossare, Terminologielisten etc. sein.

Glossare und Termbanken sind grundsätzlich verbindlich. Glossare haben dabei in der Regel vor den Termbankeinträgen Priorität. Die Termbank wiederum hat Priorität vor dem Translation-Memory. Sollte kein TM eingebunden sein, ist unbedingt mit uns Rücksprache zu halten. Ebenfalls, wenn Termbankeinträge offensichtlich falsch sind.

Ebenfalls zu beachten sind generell die Siemens-Stilrichtlinien. Entsprechende Styleguides etc. stellen wir euch in der Knowledge-Base unter der Kategorie References zur Verfügung.
Bitte beachtet auch die Auto- und Non-Translatables, wenn diese in einem Projekt eingebunden sind. Ggf. müssen diese auch manuell eingebunden werden (z. B. bei Industry-Presales-Aufträgen).

Wenn ihr mit der Übersetzung beginnt, seht ihr rechts in memoQ die Ergebnisspalte. Hier werden TM-, TB-Treffer etc. angezeigt. Hierzu eine Kurzübersicht:

  • ROT: Translation-Memory- und LiveDocs-Treffer
  • BLAU: auftragsbezogene Terminologie-Datenbanken/-Checklisten
  • SCHWARZ: verbotene Begriffe (Termbank)
  • GRÜN: Auto-Translatables
  • GRAU: Non-Translatables
  • LILA: Treffer der Fragmentsuche
  • ORANGE: Treffer durch automatische Konkordanz

Siehe hierzu auch folgenden memoQ-Help-Artikel: memoQ Help – Ergebnisspalte

Wichtig ist natürlich, dass die übersetzten Segmente bestätigt werden. Bitte achtet unbedingt darauf, dass bei der Lieferung alle Segmente bestätigt sind.

Nach erfolgter Übersetzung ist zwingend eine Selbstkontrolle durchzuführen. Diese Tätigkeit muss mindestens die umfassende eigene Überprüfung des zielsprachigen Inhalts auf mögliche semantische, grammatische und  orthografische Probleme sowie auf Auslassungen und andere Fehler und auf die Einhaltung aller relevanten Spezifikationen des Übersetzungsprojekts enthalten.

Eine Rechtschreibprüfung (Spell-Check) sowie der QA-Check sind vor der Lieferung obligatorisch. Beim QA-Check müssen alle Warnungen einzeln durchgegangen werden. Dabei müssen echte Fehler korrigiert und falsche Warnungen ignoriert werden. Das Ergebnis ist als HTML-Bericht der Lieferung beizufügen (Schaltfläche Bericht exportieren).

Diese Vorgehensweise ist für alle memoQ-Übersetzungen verbindlich!

 

Ihr könnt euch diesen Artikel auch hier herunterladen: memoQ-Anleitung Übersetzung

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